Alle Beiträge von Sebastian Blask

Belastungsübung mal anders

Fit für den Einsatz in Zeiten von Corona

09.07. & 16.07.2020
Gemeindegebiet

Die letzten beiden Donnerstage hat vielleicht der ein oder andere seinen Augen nicht getraut. Mehrere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in kompletter Schutzausrüstung und schwerem Atemschutzgerät auf Rädern!?

“Ist denen etwa der Sprit ausgegangen? Die Autos kaputt?” – weder noch!

Die Kameraden leisteten lediglich die jährlich vorgeschriebene Belastungsübung ab, um weiterhin tauglich für den Ernstfall zu bleiben.

Da auch wir aufgrund diverser Auflagen der aktuellen Corona-Pandemie, unsere hauseigene Atemschutzübungsanlage nicht nutzen dürfen, musste eine alternative Lösung gefunden werden.

Der Landesfeuerwehrverband Bayrn e.V stellte hierzu bereits vor einiger Zeit einen großen Ideenpool für alternative Umsetzungsmöglichkeiten der Belastungsübung zur Verfügung. Schnell stellte sich heraus: Wir werden radeln!

Insgesamt sind in kompletter Schutzausrüstung und angelegtem Atemschutzgerät, mit einer Flaschenfüllung, mindestens 5 Kilometer abzustrampeln.

Während am ersten Donnerstag die Kameradinnen und Kameraden, in der abendlichen Sonne und sommerlichen Temperaturen von 29° C  ihre Fitness unter Beweis stellten, mussten die Floriansjünger am 16.7 die Strecke im strömenden Regen bewältigen.

Am Ende konnten rund 21 Atemschutzgeräteträger die jährliche Belatungsübung mit bravour bewältigen und sind wieder fit für den Ernstfall.

 

Tiefgaragenbrand

Kein Fehlalarm – Feuermelder verhindert schlimmeres

03.07.2020 13:07 Uhr
Brandmeldeanlage Dieselstraße

Am vergangenen Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring während der Mittagszeit zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) in das Gewerbegebiet gerufen. Ein Stichwort das durchaus häufiger vorkommt. Meistens handelt es sich dabei jedoch um Fehl- und Täuschungsalarme sowie Technische Defekte.

Beim Eintreffen an der gemeldeten Adresse war jedoch schnell klar, dass es sich diesmal nicht um einen Fehlalarm handelt. In einer Tiefgarage hatte ein PKW Feuer gefangen. Eine aufmerksame Person bemerkte dies, drückte den nächsten Druckknopfmelder ein und versuchte mithilfe eines Pulverlöschers das Feuer zu löschen.

Durch die Betätigung eines solchen Feuermelders wurde am Freitag schlimmeres verhindert.

Aufgrund des bestätigten Brandes in der Tiefgarage, wurde über die Leitstelle vorschriftsgemäß die Freiwillige Feuerwehr Ismaning, die Berufsfeuerwehr München und der Rettungsdienst nachalarmiert.

Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde währenddessen unverzüglich mit der Brandbekämpfung des PKW unter schwerem Atemschutz begonnen. Nach kurzer Zeit konnte die Meldung “Feuer aus!” gemeldet werden. Durch weitere Einsatzkräfte unter Atemschutz, wurde die stark verrauchte Tiefgarage auf mögliche Personen abgesucht und der betroffene PKW mithilfe einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Nach etwas mehr als 90 Minuten hieß es dann für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte Einsatzende und endlich Wochenende!

Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Ismaning und der Berufsfeuerwehr München für die professionelle und gute Zusammenarbeit!

 

Ausgedehnter Zimmerbrand

Zwei Zimmer in Vollbrand – Wohnung Totalschaden

Am Freitagvormittag des 24.1.2020 wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring zusammen mit der Berufsfeuerwehr München und dem Rettungsdienst kurz nach 9 Uhr in die Fichtenstraße zu einem Zimmerbrand alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wenige Minuten später konnte eine starke Rauchentwicklung im 3. Obergeschoss festgestellt werden. Unverzüglich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vor, während ein zweiter Trupp von der Berufsfeuerwehr München einen Löschangriff über die Unterföhringer Drehleiter vorbereitete.

Löschangriff über den Balkon mithilfe der Drehleiter.
Frewillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr München Hand in Hand.

Der Bewohner konnte sich noch eigenständig aus der Wohnung begeben und wurde vom Rettungsdienst betreut und zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Auch die restlichen Hausbewohner verließen vorbildlich ihre Wohnung.

Beim Betreten der Wohnung stellte sich heraus, dass dort zwei Zimmer in Vollbrand standen. Nach einem zielgerichteten Löschangriff konnte gegen 9.30 Uhr die Meldung “Feuer aus” gegeben werden.

Mithilfe eines Lüfters und eines Rauchvorhanges konnte während dem gesamten Einsatz das restliche Gebäude rauchfrei gehalten werden. Der ebenfalls alarmierte ABC Zug München Land kontrollierte die Brandwohnung und die benachbarten Wohnungen auf Atemgifte in der Luft und konnte schnell Entwarnung geben.

Die Feuerwehr Unterföhring befreite anschließend die ausgebrannte Wohnung von der Brandlast und kontrollierte diese auf womöglich noch vorhandene Glutnester. Leider wurde dabei der, bis dahin vermisste, Familienhund tot aufgefunden. Da die Wohnung von einem Statiker als einsturzgefährdet eingestuft wurde, führt das THW München Land noch abstützende Maßnahmen durch.

Am späten Nachmittag hieß es dann Einsatzende für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Unterföhring.

Wir bedanken uns bei der Berufsfeuerwehr München, der Kreisbrandinspektion, dem ABC Zug München Land, sowie den Kräften des THW München Land für die professionelle und unkomplizierte Zusammenarbeit!

 

Nächtlicher Großeinsatz im Heizkraftwerk

Brand in einem Müllbunker im Heizkraftwerk Nord – eine schlaflose Nacht für die Feuerwehrler aus Unterföhring und der Landeshaupstadt.

Um 01.39 Uhr wurde der Feuerwehreinsatzzentrale eine Rauchentwicklung im HKW Nord gemeldet. Daraufhin wurden die Kameraden der Unterföhringer Feuerwehr zusammen mit der Berufsfeuerwehr München alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung sowie Brandgeruch wahrgenommen werden. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr erkundeten die Einsatzstelle. Recht schnell stand fest, dass in einem Müllbunker des Kraftwerkes, wo Müll deponiert und weiter verarbeitet wird, ein Brand ausgebrochen war.

Die Berufsfeuerwehr München begann die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz mit mehreren C-Rohren und einem Schaumrohr. Die Kameraden der Freiwilligen Kameraden unterstützen die Berufsfeuerwehr dabei und wechselten sich mit den Kräften aus der Landeshaupstadt bei der Brandbekämpfung ab. Aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit zum Brandherd in dem Müllberg zögerte dies eine erfolgreiche Brandbekämpfung hinaus. Erst nachdem der Müllbunker ausreichend belüftet und entraucht war konnte mithilfe eines Kranes der Berg aus Müll abgetragen und der Brandherd freigelegt werden.

Gegen 04.45 Uhr hieß es dann für die ehrenamtlichen Unterföhringer Kameraden Einsatzende. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr blieben weiterhin am Heizkraftwerk um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.

Die Floriansjünger aus Unterföhring rüsteten im Anschluss im Feuerwehrgerätehaus noch alle Fahrzeuge wieder auf, reinigten verschmutzte Utensilien und begaben sich dann teilweise direkt in ihren Arbeitstag.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei der Berufsfeuerwehr München für die vorbildliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit bedanken!!!