Jahreshauptversammlung 2020 – Rückblick

Am Freitagabend, den 17. Januar 2020 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring statt. Wie immer war die Veranstaltung gut besucht, zu der alle aktiven und passiven Feuerwehrkamerad*innen, die Fördernden Mitglieder, wie auch unser Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende, Feuerwehrreferenten, Vertreter der Polizeiinspektion 26 Ismaning/Unterföhring und Presse-Vertreter eingeladen waren.
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Stefan Ganser, Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring begrüßte die zahlreichen Gäste und anwesenden Kamerad*innen.

Beim Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurden den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht. Im Jahr 2019 ist kein Mitglied verstorben.

Danach ging es mit den Tätigkeitsberichten der einzelnen Fachbereiche weiter.

 
 

Christian Hoffmann, Kassier des Vereins, präsentierte die Übersicht über Einnahmen und Ausgaben, sowie den Bestand an Bankguthaben und Bargeld. Über die Jahre gab es kaum große Veränderungen bei den Einnahmen und Ausgaben, abgesehen von höheren Schwankungen im Maibaumjahr 2016, die auch für 2020 auf Grund der Feierlichkeiten während der Maibaum-Wochen wieder erwartet werden. 

Der größte Ausgabenposten jedes Jahr ist die Finanzierung des Übungsbetriebs. Sein Dank ging an alle 43 Haussammler der Feuerwehr, an die 99 Fördernden Mitglieder, sowie darüber hinaus an die Unterföhringer Anwohner und Betriebe, die das größte Standbein der Einnahmen sind. Er bedankte sich außerdem bei Georg Denkinger, dem 2. Kassier, dass die Arbeitsteilung so gut funktioniert; bei der Vorstandsschaft für den guten Kommunikationsweg und bei den Küchenhelfern für umsichtig eingekaufte, regelmäßige Brotzeit bei den Übungen; sowie bei den Kamerad*innen für ihre generelle Unterstützung.

 

 
 

Thomas Pöschl, Revisor, beglückwünschte die Feuerwehr zu der guten Wahl bei den Kassieren vor fünf Jahren, “es sei ihm jedes Mal eine Freude die Revision zu machen.” Es sei alles lückenlos und übersichtlich belegt. Ein herzliches Dankeschön an Christian und Georg.

Die Vorstandschaft konnte entlastet werden.

 

 
 
 
 

Alexander Kutzner, 2. Schriftführer, bot einen Einblick in die vielfältigen Vereinsveranstaltungen:

  • Angefangen beim allseits beliebten und auch 2019 gut besuchten Feuerwehr-Faschingsball. LINK 2020 wird der Ball voraussichtlich das letzte Mal im Feuerwehrgerätehaus stattfinden, da der Feststadl schon bald fertig wird.
  • Das Skirennen der Landkreisfeuerwehren fand am 8. Februar 2019 bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen statt. Alex dankte dem Orga-Team für die Ausrichtung dieser Landkreisveranstaltung, sowie allen aktiven Skirennläufern für den 6. Platz der Mannschaftswertung. Hier fließen die Zeiten der schnellsten drei Läufer ein; dies waren 2019 Markus Lang, Thomas Lang und Paul Haas. 2020 wird das Skirennen am 1. Februar wieder in St. Johann in Tirol beim Grander Schupf stattfinden. Auch Nicht-Skifahrer sind herzlich eingeladen, um anzufeuern und bei der anschließenden Siegerehrung mitzufeiern.
  • Eines der nächsten Veranstaltungs-Highlights – welches auch in der Unterföhringer Bevölkerung sehr viel Zuspruch findet – ist der Tag der offenen Tür. Eine besondere Attraktion war 2019 das Drehleiterfahren mit der neuen Drehleiter. Für interessierte Jugendliche wurde erstmalig ein VIP-Pass für einen Geschicklichkeitsparcours entwickelt, den es auch dieses Jahr wieder geben wird. Es wird gebeten sich den neuen Termin, Samstag den 16. Mai 2020, vorzumerken.
  • “40 Jahre Feuerwehr-Gerätehaus” wurde beim Herbstfest 2019 gefeiert. Am 22. Juni 1979 wurde das aktuelle Gebäude eingeweiht. Zur Feier des Tages wurden Fotoalben ausgelegt, in denen u.a. zu sehen war, wie sich das Gebäude oder auch einzelne Kameraden über die Jahre entwickelt haben.
  • Ebenso sei die Teilnahme an den beiden Christkindlmärkten, einschließlich der After-Christkindlmarkt-Party in der Bürgerhaus Eingangshalle erwähnt, die ebenfalls positiv von der Bevölkerung angenommen werden.
  • Als letzten Punkt wurde noch erinnert genügend Zeit für die 4-wöchige Maibaumwache im April diesen Jahres einzuplanen.

Der Mitgliederstand zum 31.12.2019 betrug 95 aktive Mitglieder, 45 passive Mitglieder und 99 Fördernde Mitglieder. 

 

 
 

Michael Spitzweg, Kommandant, gab einen Einblick bezüglich den Einsatzzahlen, besondere Einsätze, Beschaffungen, zur Zukunft der First Responder sowie einen Ausblick auf das Jahr 2020.

Bei der Anzahl gab es mit 464 Einsätzen im Jahr 2019 einen deutlichen Ausreißer nach oben. 

  • Teilweise haben zu der hohen Zahl die Unwettereinsätze beigetragen. Wie die Hilfe beim Schneeräumen in den Katasthrophenlandkreisen im Voralpenland. So waren zum Beispiel die Kamerad*innen an einem Samstag von morgens um 5 Uhr bis nachts um 24 Uhr unterwegs. Bedankt hat sich der Kommandant besonders auch bei allen, die daheim geblieben sind und währenddessen die Einsatzstärke für Unterföhring aufrecht erhalten haben. LINK
  • Ein weiterer überörtlicher Einsatz ist es wert, hervorgehoben zu werden: an einem heißen Augusttag wurden die Unterföhringer als Unterstützung nach Ismaning gerufen. Es brannte eine im Dach eingelassene Solaranlage an schwer zugänglicher Stelle (einen Film dazu gibt es in der BR Mediathek.) Kurz vor 17 Uhr wurde Unterföhring nachalarmiert und erst nach 1 Uhr nachts war der Einsatz beendet.
  • Von Unwettern heftig getroffen wurde Unterföhring im Sommer von Starkregen, der zu drastischen Überschwemmungen im Gemeindegebiet führte. Doch nicht nur an einem Tag, sondern gleich nochmal zwei Tage später, und nochmal einen Monat später. In der Folge wurde einiges verbessert und baulich behoben.
  • Erwähnenswert war noch der umgefallene Traktor mit Anhänger auf der M3. Zum Glück blieb der Fahrer unverletzt. Doch es war ein beeindruckendes Bild beim Ankommen an der Unfallstelle. LINK 

Neu beschafft wurden im Jahr 2019: ein Rettungssatz, leichtere Jacken für die Bootsführer, Tagesdiensthosen, Schneeketten für die Fahrzeuge und eine stabile Übungstüre.

Ein wichtiges Anliegen war Michael Spitzweg die aktuelle Situation der First Responder: vor ca. 25 Jahren wurden im Landkreis die ersten First Responder Gruppen ins Leben gerufen. Im Prinzip sollen First Responder “die therapiefreien Intervalle bei lebensbedrohlichen Einsätzen überbrücken”. Aktuell werden First-Responder aber auch alarmiert, wenn ein Rettungswagen länger als 12 Minuten Anfahrt hat (sog. RD 1 / Einsätze ohne Notarzt). Nur wurde in all den Jahren im Raum München die Dichte an Rettungswägen nicht dem Zuwachs an Einwohnern angepasst. Im Rückschluss heißt das, dass immer mehr ehrenamtliche Feuerwehrleute dazu missbraucht werden, Aufgaben des Rettungsdienstes zu übernehmen – was keine gesunde Entwicklung sein kann.

Am Ende gab es einen Ausblick auf die großen Themen in 2020: es wird ein weiteres Fahrzeug beschafft, der Bau einer Unterstellhalle am Übungsplatz hat begonnen, der bestellte Teleskoplader wird in den kommenden Wochen ausgeliefert. Das ganz große Thema ist das neue Feuerwehrgerätehaus von dem der Architektenwettbewerb abgeschlossen und die Ausschreibung der Fachplaner erfolgt ist. Nun haben sich für Detailplanungen Fachteams gebildet und sind in der Ausarbeitung und Abstimmung. 

Michael Spitzweg bedankte sich noch besonders bei der Gemeinde und dem Gemeinderat, ließ einen Dank an die Polizeiinspektion Ismaning ausrichten, dass die Einsätze gut abgewickelt werden und man immer gut zusammengearbeitet. Ein Dank ging auch an den Verwaltungsrat, seinen Stellvertreter, die Zugführer und Gruppenführer, sowie an die aktive Mannschaft für das ganze Engagement im letzten Jahr.

 

 

Andreas Schwinghammer, stellvertretender Kommandant, stellte Zahlen und Fakten zum Ausbildungsbetrieb vor.

Es fanden 35 Übungen zum allgemeinen Thema Feuerwehr statt (Stunden: 2298,17), 8 Atemschutz-Übungen (218), 4 Maschinisten-Übungen (113), 6 Bootsübungen (176,50), 22 Jugendübungen (452), 9 First-Responder Übungen (181), 11 Leistungsprüfung (190,5), 12 Wettkampfgruppen (380), 31 Dienstsportabende (356) was in 2019 insgesamt 4.552,42 Übungsstunden ergab.

Davon fand die Landkreisausbildung für “Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA)” bei uns am Übungsplatz statt. Zum “Jugendwart” wurde ausnahmsweise im Landkreis ausgebildet, anstatt wie üblich an der staatlichen Feuerwehrschule.

Top Scorer der Lehrgänge 2019 waren Georg Denkinger (91 Lehrgangsstunden) Christine Pöschl (90), Kilian Wimmer (88), Kathrin Stoll (80), Stefan Zehetmair (55). Insgesamt wurden in 2019: 1.058 Übungs- und Lehrgangsstunden absolviert.

Am Ende stellte Andreas Schwinghammer ein paar besondere Einsatzübungen an Hand von beeindruckenden Fotos vor:

  • “Person unter Landmaschine” bei der ein Arbeiter (Puppe) von Teilen der Egge durchbohrt war und aufwändig unter den beweglich-aufgehängten Teilen heraus geborgen werden musste
  • “Verkehrsunfall – Personen eingeklemmt” das Szenario war ein verunglückter Bus mit Personenschaden auf beiden Seiten, was für den Einsatzleiter eine sehr unübersichtliche Einsatzstelle bedeutete
  • “Tiefbau-Unfall” bei der durch das Abrutschen der Spundwände eines Schachtes ein Arbeiter (Puppe) verschüttet wurde und die Seitenwände abgestützt werden mussten
  • “Verpuffung in einem Wohnhaus” in der alten Ziegelei, mit einer vermissten Person im Gebäude und mehreren durch massive Rauchentwicklung eingeschlossen Personen LINK 
  • “Gefahrgutaustritt” mit simulierten Explosionen und Austritt von unbekannten Flüssigkeiten als Einsatzszenario.

Erfolgreich wurden im November von 3 Gruppen die Leistungsprüfung “Technische Hilfeleistung” abgeschlossen LINK Gruppe 1 + 2 / LINK Gruppe 3 . Unsere beiden Bewerbsgruppen holten sich im Juni das Feuerwehrleistungsabzeichen des Bezirksfeuerwehrkommandos Linz Land und im Juli das Feuerwehrleistungsabzeichen des Landes Vorarlberg sowie der Republik Österreich, jeweils in Bronze. Bereits zum zweiten Mal nahmen im Oktober zwei unserer Feuerwehrkräfte am Atemschutzleistungsbewerb (ASLB) des Bezirksfeuerwehrverbandes Niederbayern teil und verdienten sich das ASLB-Abzeichen. Im September wurde einem Kameraden im Bezirk Weiz Rankweil in der Steiermark, Österreich, bei der Sanitätsleistungsprüfung des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze verliehen.

Bei einem kurzen Übungs- und Ausbildungs-Ausblick auf das Jahr 2020 wurden die bestätigten Kurse an der Feuerwehrschule genannt: “Vorbeugender Brandschutz”, “Leiter des Atemschutzes”, “THL Block 3 Verkehrs-, Bau-und Maschinenunfälle”, “Tagesseminar Bus-und LKW Unfall” und “Ausbilder für Absturzsicherung”, sowie eigene Kurse wie der “Führerschein Teleskoplader” für das neu angeschaffte Fahrzeug erwähnt und weitere externe Lehrgänge in Aussicht gestellt. 

Andreas Schwinghammer bedankte sich bei allen Kamerad*innen für die geleisteten Stunden und “das Aufrappeln am Abend nach der Arbeit”, für das Kommen zum Feuerwehrhaus, um die Übungsstunden zu leisten, oder das Fahren zu den Ausbildungsstätten, um sich in der Freizeit feuerwehrtechnisch fortzubilden. Sowie bei allen, die bei der Vorbereitung wirklich guter Übungen unterstützt haben, den Ausbildern und freiwilligen Helfern.

 
 

Christian Bieling, First Responder, begann seinen Vortrag mit einem kurzen Rückblick auf die gesamte Zeit seit dem Start im Mai 2003: in den 17 Jahren gab es bereits insgesamt 2141 Einsätze, davon ereigneten sich im Jahr 2019 eine bisherige Höchstzahl von 181 Einsätzen – wovon 6 Reanimationen stattfanden, mit 4 AED Einsätzen.

Die meisten Ausrückzeiten liegen bei 2-3 Minuten, viele davon sogar unter 1 Minute ab der Alarmierung.

Neben den 9 First Responder Übungen fanden einige Weiterbildungen statt, wie das “Rettungsdienst Praktikum”, “First Responder Symposium”, “Fortbildung für medizinische Ausbilder” und weitere “Fachvorträge durch externe Referenten” für die aktuell 26 aktiven Mitglieder des First Responder.

Christian dankte vor allem “allen die dabei sind” sowie der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Besonders hinsichtlich der Ausstattung des Gemeindegebietes mit inzwischen 16 Defis (AED = Automatisierter externer Defibrillator): 8 davon in Gebäuden und 8 öffentliche (d.h. 24 Stunden zugängliche) AEDs LINK

 
 

Stephan Frömmel, Jugendfeuerwehr, berichtete mit vielen Bildern über das spannende vergangene Jahr des Feuerwehr-Nachwuchses. Besonders hob er namentlich Chrissie hervor, die am Jugendwissenstest bereits zum fünften mal teilgenommen hat und nun das Abzeichen in grün-gold erwerben konnte.

Im Ausblick für 2020 wies er darauf hin, dass es im 1. Quartal wieder die Werbekampagne eines Anschreibens im Namen des Bürgermeisters und des Kommandanten an alle Unterföhringer Jugendliche geben wird.

Stephan bedankte sich bei allen, die an den Jugendübungen teilgenommen oder diese mitgestaltet haben. Und besonders bei Kathrin Stoll für die 40 Stunden dauernde Ausbildung zum Jugendwart. Sowie bei den beiden Kommandanten und dem ganzen Verein für die Unterstützung.

 

 
 

Andreas Kemmelmeyer, Bürgermeister, begrüßte die Anwesenden und sprach seinen Dank aus für alle Aktiven, deren freiwilligen Einsatz und die Teilnahme an den Lehrgängen. Er dankte dem Verein und den Kommandanten für die sehr gute Zusammenarbeit und die ‘kurzen Wege’ bei Abstimmungen.

Er betonte, dass er als Bürgermeister hinter der Verhinderung des Missbrauchs der First Responder stehe.

Im Rückblick auf 2019 berichtete er davon, wie gut es gewesen sei beim Empfang des Kreisfeuerwehrverbands in Grünwald. Er mache auch gerne Reklame hier am Ort bei den großen Konzernen, die durchaus überlegen wo sie sich ansiedeln und investieren. Er würde gerne betonen, dass sich Konzerne SICHER fühlen können in Unterföhring. Sicherheit wird groß geschrieben und er ist stolz auf die verlässlichen kurzen Einsatzzeiten.

Trotz der vielen Bauvorhaben der Gemeinde, würde er die Feuerwehr beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses sehr gerne unterstützen. Er sei stolz, dass die Feuerwehr nun einen Platz gefunden hat “an einem Fleck der sich nicht verstecken muss, sondern der zeigt, welche Wertschätzung die Gemeinde gegenüber der Feuerwehr hat.” Gut sei auch der Plan von 11 Wohnungen im neuen Feuerwehrgerätehaus. Kurz erwähnt sein sollte hier auch noch der Übungsplatz mit multifunktionaler Nutzung, von dem auch die anderen Feuerwehren im Landkreis profitieren. 

Geärgert habe er sich nur über die wenige Unterstützung der Autobahndirektion beim Bau der Rettungsrampe auf die A99. Nun teilt Unterföhring mit Ismaning die Rechnung für den Bau, aber auch zum Beispiel die Kosten für den Winterdienst – insgesamt Kosten von einer halben Million – ohne die Beteiligung der Autobahndirektion.

Toll und positiv empfinde er im Gegensatz die Initiative um Nachwuchs zu generieren. Am 25. März findet eine Jugendwerbeveranstaltung statt, zu der er gerne kommen wird. Beim letzten mal wurden 11 Feuerwehranwärter generiert, die mit viel Einsatz und viel Herzblut bei der Sache sind – das fände er besonders schön.

Noch kurz zum Feststadl: das Richtfest findet am 5. Februar statt; am 4. April mit dem Maibaumeinholen wird die offizielle Eröffnung sein – zu der in der Folge auch einige Feuerwehr-Veranstaltungen stattfinden werden.

Zum Abschluss seiner Rede gab er seinen dringlichsten Wusch mit auf den Weg: “Kommt’s immer gut wieder heim, wir fühlen uns sicher mit euch. Herzlichen Dank.”

 

 

Albert Bauer, Leiter der Polizeiinspektion 26 Ismaning und Unterföhring, gab einen hilfreichen Einblick in die aktuelle Sicherheitslage und Verkehrssituation.

Doch als erstes betonte er die besondere Art der Solidarität zwischen der Unterföhringer Feuerwehr für die in Unterföhring verletzte, immer noch im Koma liegende Polizistin und dankte ganz herzlich im Namen der ganzen Polizeiinspektion und ihrer Eltern für die immer noch andauernde Anteilnahme und Unterstützung.

Danach hob er die professionelle Arbeit hervor, “wenn die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring kommt”, wie schnell die Ehrenamtler am Einsatzort sind, deren besonderes Engagement, die personelle Unterstützung bei Verkehrsabsicherungen oder auch bei Festen.

Im Rückblick zur Einsatzstatistik 2019 konnte er berichten, dass es bei den Trickbetrügereien zum Glück ‘beim Versuchen’ geblieben ist, “weil die Einwohner genug misstrauisch sind.” Er wiederholte die Bitte: “Aufklären, aufklären, aufklären besonders von älteren Verwandten.” Genauso wie “Aufmerksam bleiben beim Verhindern von  Wohnungseinbrüchen.” Leicht gestiegen seien jedoch die Zahlen im Deliktsbereich “Diebstähle” vor allem durch Radl-Diebstähle im ganzen Gemeindegebiet – vor allem von besseren Fahrrädern. Absolut ruhig war es hingegen in der örtlichen Asylunterkunft. 

Der Leiter der Polizeiinspektion 26 Ismaning und Unterföhring dankte nochmal für die gute Zusammenarbeit und wünschte ein erfolgreiches, ruhiges Jahr 2020.

 

 
 

Nach der Aussprache zu den Tätigkeitsberichten folgten die Ehrungen und Beförderungen, die Sie auf einer separaten Seite nachlesen können. LINK

Stefan Ganser, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, der routiniert durch seine 29. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring geführt hatte, beschloss die Sitzung mit Bekanntmachungen (Feuerwehrball am 8.2.2020) und befragte die Anwesenden zu Anträgen oder Wünschen. Es gab es keine Wortmeldungen und so wurde nach den Schlussworten zum geselligen Teil übergegangen und der Abend konnte entspannt ausklingen.