Tätigkeitsbericht Jugend 2004

Zusammenfassung von Stand, Ausbildung, Ereignissen der Jugendfeuerwehr in letzten Jahr – plus Ausblick auf nächstes Jahr

Stand unserer Jugendfeuerwehr:

Mitgliederstand Jahresende 2003:
14 Mitglieder

Mitgliederstand Jahresende 2004:
7 Mitglieder

  • Im Jahr 2004 — keine Neuzugänge
  • Im Jahr 2004 — 6 Jugendfeuermänner sind in den aktiven Dienst übernommen worden
  • Im Jahr 2004 — 1 Jugendfeuerwehrmann ist aus der JF ausgeschieden (andere Interessen)

Von den derzeit 7 Jugendlichen waren zum 31.12.2004

•  keine Jugendlichen zwischen 14 und 15 Jahren
•  7 Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren

Die derzeitige Altersstruktur unserer JF macht deutlich, dass zu Beginn des Jahres 2005 mit Öffentlichkeitsarbeit und dem Aufbau einer neuen Jugendgruppe begonnen werden muss. Die ersten Schritte in diese Richtung laufen bereits.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass mit den neuen Jugendlichen und mit den älteren Jugendlichen (mit bereits abgelegter Truppmannausbildung), verschiedene Ausbildungsstände und Altersgruppen aufeinander treffen werden.

Wichtig ist auch, die bereits in den aktiven Dienst übernommen 18-jährigen richtig in die Aktivenmannschaft zu integrieren.


Tätigkeiten 2004:

Außer den allgemeinen Übungen unserer Feuerwehr,

•  hatten wir regelmäßig an jeden 1. und 3. Montag im Monat unsere Jugendübung.

Themen unserer Übungen waren dabei z. B.

•  UVV/Persönliche Schutzausrüstung
•  Steckleitern, Bockleiter und Rollgliss
•  Absturzsicherung
•  THL am PKW
•  Beladung der neuen Fahrzeuge LF 16 und Rüstwagen

Außerdem einige Termine zusätzlich zur Vorbereitung

•  Truppmannausbildung Teil 1
•  und Jugendwissenstest 2004

Die Jugend war bei Veranstaltungen der Feuerwehr, wie Skirennen, Faschingsball, Faschingstreiben, Tag der offenen Tür sowie Benefiz-Turnier (wobei die Feuerwehrfußballmannschaft größtenteils aus unsere Jugend stammt) vertreten. Außerdem standen folgende Termine an:

 

Truppmannausbildung Teil 1 im eigenen Gerätehaus

11.02.2004 – 23.03.2004

Die Truppmann-Ausbildung Teil 1 und die zweijährige Ausbildungszeit in der Feuerwehr (dem Teil II) wird heute als Grundausbildung von jeden Feuerwehrmann verlangt.

Vorteil:
  • Die 13 Jugendlichen mussten nicht in die Kreisausbildung nach Haar fahren
  • In der Ausbildung konnte mehr auf unsere eigene Wehr und Ausrüstung eingegangen werden
  • Vom Rahmenlehrplan konnte abgewichen werden und auf den Ausbildungsstand unserer Jugendfeuerwehr angepasst werden.
Zeitrahmen:
  • 10 Abende mit jeweils mindesten 4 Stunden
  • 3 Samstagen mit jeweils mindestens 8 Stunden
Inhalt:
  • Feuerwehr Grundausbildung wie
  • Rechte und Pflichten, Löschgeräte, Rettungsgeräte usw.
  • sowie ein kompletter Erste Hilfe Kurs
Gemeinsame Übung mit der Jugend des MKT-Rettungsdienstes

11.09.2004

Thema:
  • Aufgaben, Ausrüstung und Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr
  • Kennenlernen und Umgang von Geräten aus dem Rettungsdienst, wie EKG, Beatmungsgerät, Pulsoxi, Infusion usw.
  • Kennen lernen und Umgang von Geräten der Feuerwehr, wie Rettungsspreizer, Rettungsschere, Drehleiter usw.
  • Zusammenarbeit und Möglichkeiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
  • Einsatzgrundsätze der Zusammenarbeit Feuerwehr und Rettungsdienst

Zum Abschluss eine gemeinsame Einsatzübung mit Rettungswagen, LF 16, mit teils mehreren eingeklemmten und verletzten Personen nach einem PKW-Unfall.

Ein für alle Beteiligten interessanter Samstagnachmittag.

 

Kreisjugendfeuerwehrtag in Planegg mit Jugendwissenstest

09.10.2004

Thema:
  • Feuerwehr im Spektrum der Zeit
  • Feuer und andere Gefahren
  • Feuerwehr früher und heute
  • Aufgaben der Feuerwehr heute (Retten, Bergen, Löschen, Schützen)

 

Firstresponder-Ausbildung Ende 2004/Anfang 2005 im Gerätehaus

28.12.04 – 09.01.2005

Bei den Jugendfeuerwehrlern bestand der Wunsch an einem First Responder Kurs teilzunehmen.

Daraufhin wurde unter der Leitung unseres BRK-Ausbilders ein First Responder Kurs mit AED Ausbildung im Gerätehaus durchgeführt. (Zeitaufwand ca. 80 Std. pro Teilnehmer). Die Ausbildung wurde in Rekordzeit, unter Verzicht auf viel Freizeit über die Weihnachtsferien bzw. Feiertage und Silvester durchgezogen.

Vorteile:
  • Auch hier, die Ausbildung im eigenen Haus
  • Keine Wartezeit auf Lehrgangsplätze
  • Flexibilität in der Zeiteinteilung

 


 

Planungen für nächste Jahr

  • Werbung für Nachwuchs unserer Jugendfeuerwehr
  • Hüttenwochenende (geplant für Mitte April bei Erl in Tirol)
  • Besuch der modernisierten Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) des Landkreises München
  • Besuch der Integrierten Leitstelle München (Leitstelle der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes) Besonders interessant bezüglich der Alarmierung der First Responder Einsätze
  • Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag mit Jugendwissenstest und Bundesbewerb der Jugendfeuerwehren in Garching

Zum Schluß…

…möchte ich mich bedanken, bei meinem Stellvertreter Sebastian Fürst , unseren Kommandanten, dem Vorstand und Dienstgraden und der Mannschaft für die Unterstützung bei der Jugendarbeit.

 

Michael Ilmberger
Jugendwart