Totalsperrung der A99 nach Unfall von drei PKW und einem Reisebus

Eine Unfallmeldung auf der A99 morgens im Berufsverkehr bedeutet fast immer Behinderungen für die Autofahrer. An einem Donnerstagmorgen Mitte Oktober ließ sich sogar eine kurzzeitige Totalsperrung des Autobahnrings nicht verhindern.
13.10.2016 09:01
Verkehrsunfall A99

Die Einsatzmeldung welche die Unterföhringer Kameraden erreichte, sagte erst einmal wenig aus über das Ausmaß: „Verkehrsunfall A99“.

Doch kurz vor dem Autobahnkreuz München-Nord fanden die Einsatzkräfte unter der Leitung von Kommandant Michael Spitzweg die Unfallstelle mit drei verunfallten PKWs sowie einem beschädigten Reisebus.

Nach Absicherung der Unfallstelle und Sicherstellung des Brandschutzes wurde der Fahrer mittels Spreizer und Rettungsschere aus seinem silbernen Audi befreit; er war mittelschwer verletzt.

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Der Fahrer des ersten touchierten Alfa-Romeo blieb zum Glück unverletzt. Der zweite betroffene Pkw, ein Golf, kam durch den Zusammenstoß von der Fahrbahn ab und fuhr in die Leitplanke, wodurch alle 3 Insassen leicht verletzt wurden. Sie wurden vom inzwischen ebenfalls eingetroffenen Rettungsdienst versorgt.

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Die Fahrgäste des angefahrenen Reisebusses aus Tschechien blieben ebenfalls unverletzt, doch konnte der am Motorraum stark beschädigte Bus nicht weiterfahren; ein Ersatzbus musste organisiert werden. Erst eine Stunde später konnten die 21 Fahrgäste ihre Reise fortsetzen.

Währenddessen wurden auslaufende Flüssigkeiten gebunden und die Unfallstelle gesäubert. Die Einsatzstelle konnte gegen 10:45 Uhr der Polizei und der Autobahnmeisterei übergeben werden.

Laut späteren Medienberichten zog sich der Stau der Fahrzeuge auf dem Ostring bis mittags und war bis zu 25 Kilometer lang; auch auf den umliegenden Ausweichrouten staute sich durch die Autobahnsperrung der morgendliche Berufsverkehr. Und das alles wegen eines einzelnen rücksichtslosen Fahrers.